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Sicherheitstipps

Feuerwehr bittet um Mithilfe : Hydranten von Eis und Schnee befreien

Auch bei Eis und Schnee erfüllen Feuerwehrleute ihren Auftrag und gewähren dem Bürger Schutz und Hilfe. Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können sogar das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern. Im Notfall kann die Suche nach einem zugeschneiten Unterflurhydranten für die notwendige Wasserversorgung jedoch kostbare Zeit in Anspruch nehmen.

 

Der Landesfeuerwehrverband bitten Hausbesitzer und Mitbürger um Mithilfe, die Hydranten sowie Hydrantenhinweisschilder von Eis und Schnee freizuhalten - auch wenn der Schneepflug wieder den Schnee auf den Bürgersteig schiebt.

 

„Damit wird auch vermieden, dass unbeabsichtigt auf einem mit Schnee oder Eis bedeckten Unterflurhydranten abgestellte Fahrzeuge zeitaufwendig wieder entfernt werden müssen“, sagt Landesbrandmeister Detlef Radtke.

 

Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den

Notruf 112 alarmiert werden.

 


Die ADAC-Rettungskarte

Moderne Technik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt nun die vom ADAC eingeführte und als Standard geforderte Rettungskarte.

 

Nahezu alle Hersteller und Importeure bieten mittlerweile die vom ADAC geforderten stadardisierten Rettungskarten an.

 

1. Drucken Sie die Rettungskarte Ihres Fahrzeuges in Farbe aus (Wenn Sie Ihre Rettungskarte nicht selbst in Farbe ausdrucken können, hilft Ihnen Ihre ADAC Geschäftsstelle)

 

2. Befestigen Sie die Rettungskarte hinter der Fahrer-Sonnenblende. Falten Sie sie vorher mit der bedruckten Seite nach innen, um ein Ausbleichen zu verhindern.

 

3. Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe anbringen. Den Aufkleber gibt es in jeder ADAC-Geschäftsstelle.

 


Haus und Garten

Halten Sie Ordnung. Verwenden Sie kein offenes Feuer. Lassen Sie niemals Treibstoffe und Lösungsmittel offen herumstehen. Sollten Sie doch einmal feuergefährliche Arbeiten vornehmen, so halten Sie Ihren Arbeitsbereich frei und stellen ein geeignetes Löschmittel bereit.

 

Sortieren Sie Gerümpel aus, die Stadtreinigung ist Ihnen behilflich. Halten Sie die Zahl brandgefährlicher Güter so gering wie möglich. Verzichten Sie ganz darauf, Gasflaschen zu lagern.

 

Schließen Sie stets die Stahltür zum Keller. Flucht- und Rettungswege nach außen dürfen nicht durch Sperrmüll oder Fahrräder verstellt werden.

 

Rauchen Sie möglichst nicht im Bett. Vermeiden Sie Küchenbrände. Verlassen Sie nicht die Wohnung, wenn etwas auf dem Herd kocht oder lassen unbeaufsichtigt elektrische Geräte in Betrieb.

 


Tipps an Eltern

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie mit Ihren Kindern den richtigen Umgang mit dem Feuer üben. Zeigen Sie Ihren Kindern, wie man ein Streichholz oder ein Feuerzeug gefahrlos entzündet und wie man damit gefahrlos umgeht. Schließen Sie Streichhölzer und Feuerzeuge immer weg.

 


Tipp an Lehrer

Es wurde in vielen Ort ein Programm zur Brandschutzerziehung entwickelt. Ausgebildete Schulklassenbetreuer stehen Ihnen an den Feuer- und Rettungswachen zur Verfügung. Bitte rufen Sie uns an.